Quelle · 2008 · Amtliches Denkmäler-Inventar (Reihe »Die Kunstdenkmäler von Bayern«), ISBN 978-3-89889-116-5 / 978-3-422-06678-6

Die Kunstdenkmäler von Bayern, Bamberg: Immunitäten der Bergstadt 3 — Jakobsberg und Altenburg

Tilmann Breuer, Reinhard Gutbier und Peter Ruderich; mit Beiträgen von Alexandra Fink, Christine Kippes-Bösche und Volker Rößner

Buchcover der Kunstdenkmäler von Bayern, Band Immunitäten der Bergstadt 3, mit Blick auf den Jakobsberg mit St. Jakob über Bamberg.
Die Kunstdenkmäler von Bayern, Bamberg: Immunitäten der Bergstadt 3 — Jakobsberg und Altenburg. Bayerische Verlagsanstalt Bamberg / Deutscher Kunstverlag München Berlin 2008. Umschlagbild: Blick über den Teufelsgraben auf den Jakobsberg mit Stiftskurien und St. Jakob, Aufnahme Eberhard Lantz. Eigenes Exemplar.

Die Kunstdenkmäler von Bayern: Jakobsberg und Altenburg (2008)

Der Band ist der amtliche Denkmäler-Inventarband für den Bamberger Jakobsberg und die Altenburg. Er erschien 2008 in der seit 1895 erscheinenden Reihe »Die Kunstdenkmäler von Bayern« und beschreibt die Burg auf den Druckseiten 246 bis 375 Bauteil für Bauteil: Geschichte und Baugeschichte, dann eine systematische Baubeschreibung von Bergfried, Palas, Torbau, Kapellen- und Wirtschaftsbau, Mauertürmen, Zwingermauern, Burghof und Ausstattung. Verfasst haben ihn Tilmann Breuer, Reinhard Gutbier und Peter Ruderich; die Altenburg-Kapitel tragen die Handschrift von Peter Ruderich.

Bibliografische Angaben

  • Titel: Die Kunstdenkmäler von Bayern, Bamberg. Immunitäten der Bergstadt 3: Jakobsberg und Altenburg
  • Verfasser: Tilmann Breuer, Reinhard Gutbier, Peter Ruderich, mit Beiträgen von Alexandra Fink, Christine Kippes-Bösche und Volker Rößner
  • Erschienen: 2008, Bayerische Verlagsanstalt Bamberg und Deutscher Kunstverlag München Berlin
  • ISBN: 978-3-89889-116-5 (Bayerische Verlagsanstalt Bamberg), 978-3-422-06678-6 (Deutscher Kunstverlag)
  • Gesamtherstellung: Heinrichs-Verlag GmbH, Bamberg
  • Altenburg-Teil: Druckseiten 246 bis 375, im Kapitel »Hofhaltungsbau«

Aufbau des Altenburg-Teils

Der Altenburg-Abschnitt folgt dem festen Gliederungsschema der Reihe:

  1. Literatur, Pläne, Karten, Ansichten und Photographien (ab S. 247): ein umfangreicher Quellen- und Bildnachweis, geordnet von der ältesten Literatur bis nach 2000 und von den frühesten Plänen bis zu den Photographien nach 1902.
  2. Lage (S. 256).
  3. Geschichte und Baugeschichte (ab S. 257): von den Anfängen über die Burg des 12. bis 16. Jahrhunderts, die Zerstörung im Markgrafenkrieg 1553 und den Wiederaufbau, die Zeit von 1600 bis 1800, den Verkauf an Adalbert Friedrich Marcus, Erwerb und Erhalt durch den Altenburgverein, Planung und Bau des neuen Palas bis zu den Restaurierungen des 20. und frühen 21. Jahrhunderts.
  4. Baubeschreibung (ab S. 293): systematisch nach Bauteilen, jeweils mit eigener Kennung: Bergfried (A), Saalbau/Palas (B), Torbau (C), Brücke (E), Wirtschafts- und Kapellenbau (D₁/D₂), Mauertürme (T₁–T₅, darunter Amalienklause und Petersturm/Hoffmannsklause), Zwingermauern (M₁–M₅), Burghof und Burgbrunnen (F).
  5. Ausstattung der Burg (ab S. 353): Gemälde, ehemalige Türflügel der Kapelle, Holzfigur und weitere Objekte.

Bildbestand

Der Band bildet die Burg dicht ab; die Abbildungszählung im Altenburg-Teil beginnt bei Abb. 301. Darunter sind historische Bauaufnahmen, Grundrisse und Baupläne vom 18. Jahrhundert bis zum Neubau um 1900 sowie zahlreiche Detailaufnahmen der Bauteile. Im Anhang des Bandes liegen zusätzlich vier gefaltete Tafeln mit Grundrissen und Bauplänen der Burg.

Bedeutung für die Altenburg

Als jüngstes und zugleich amtliches Inventar fasst der Band den Forschungsstand zur Altenburg zusammen und stützt sich dabei auf die Archivalien der Staatlichen und Städtischen Bestände. Er löst mehrere ältere Einzelfragen, die in der Literatur lange offen oder widersprüchlich waren, mit direktem Quellenbeleg auf. So führt er die Erstnennung von 1109 auf die Edition des Gründungsbuchs von St. Jakob zurück und zitiert den Wortlaut »Altenburg cum silva et suis terminis« (Altenburg mit dem Wald und ihren Zugehörungen). Für die Baugeschichte und die Datierung der einzelnen Bauteile ist er die derzeit maßgebliche Referenz.

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